The Medium is no Message

The Medium is no Message

Heute schon die Post geholt? In die Mail geschaut? Den AB abgehört? Voice Box geleert, die SIMs und Retweets gecheckt, die rss-feeds und die „Send-to-Reader“-Meldungen zur Kenntnis genommen? Was? Die 16 Spam-Kommentare auf der Web-Site immer noch nicht endgültig gelöscht, drei Plug-ins  nicht aktualisiert und keinen Blog-Eintrag geschrieben? Ach, und die Accounts auf Facebook / Linked-in / Google+ dümpeln einfach so unbeobachtet von Dir hin wie Nussschalen im Meer der nach Antwort, Action und Aufmerksamkeit  dürstenden Kommunikationskanäle?

Macht nichts.

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Jazzopen Stuttgart 2012 – Konzertkultur braucht dringend einen Rettungsschirm

Über die allsommerlich in Stuttgart stattfindenden JazzOpen-Konzerte – zumindest, wie sie sich in den letzten Jahren programmatisch und atmosphärisch gaben – habe ich schon einigen Spott ausgeschüttet. So auch hier auf zell-on-air. Gestern (11.07.2012)  waren wir auf dem siebten Konzert des diesjährigen Festivals. Das Fazit: musikalisch traumhaft schön, die Location (Open air vor dem Mercedes-Benz-Museum) erstklassig, das Wetter trotz bedrohlich heraufziehender Gewitterwolken kreuzbrav. Doch das ganze Drumherum alptraumhaft. Der Untergang zwar nicht des gesamten Abendlands, aber zumindest der Konzertkultur steht vermutlich unmittelbar bevor. Aber der Reihe nach.

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Ist es noch blauer Dunst oder schon geistiger Nebel?

Ist es noch blauer Dunst oder schon geistiger Nebel?

Also, ich kann nicht anders. Nachdem sich alle Welt auf zell-on-air.de vor allem die Beiträge über die Straßburger Weinmesse reinzieht – was darauf hindeutet, dass der Leserschaft suchtgefährdende Substanzen nicht gänzlich unbekannt sind – lese ich via Spiegel online (SPON) „Nikotinpflaster sind komplett nutzlos“ – einen im Tenor niederschmetternden Bericht, der auf einer wissenschaftlichen Studie von Autoren der Harvard School of Public Health (nun, das ist ja nicht der kreuzdämlichste Laden der US-amerikanischen Medizinforschung) beruht. Mein wissenschaftsjournalistisch verkürzter Abstract, also die rustikale Zusammenfassung dieser Arbeit lautet: Was immer sich die Raucherschlote für nette Ablenkungsmanöver („nicotine replacement therapies (NRTs)“) ausdenken – egal, bringt nix.

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Hilfe, mein nPA erkennt mich, vertraut mir aber nicht

Hilfe, mein nPA erkennt mich, vertraut mir aber nicht

Zweiter Versuch. Es ist Dezember, draußen stürmt’s und der Regen prasselt horizontal ins Gesicht. Genau die richtige Zeit, um dem nPA oder ePerso, also diesem tollen Flagschiffprojekt der Bundesadler-IT-Heroen eine neue Chance zu geben. Meine desaströse Begegnung der ersten Art im Frühjahr diesen Jahrs habe ich blogtechnisch ja verarbeitet. Falls Ihr meine damalige Odyssee noch nicht kennt, empfehle ich Euch unter dem Beitrag „Hilfe, mein nPA erkennt mich nicht“ die damaligen Erfahrungen nachzulesen.

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Sieben Prozent für Horst und die Currywürste

Sieben Prozent für Horst und die Currywürste

Man könnte sagen, es gehe um die Wurst. Aber das ist untertrieben, denn es geht um nichts weniger als um die Wurst der Würste, nämlich um die Currywurst. Deshalb, und nur deshalb, erlaube ich mir an dieser Stelle eine juristische Einlassung – was jeder, der meinen Werdegang, meine Interessen und meinen fachlichen Hintergrund kennt, als maßlose Anmaßung empfinden muss.

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