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Jazzopen Stuttgart 2013 – Frauenpower & wieder schlauer

Jazzopen Stuttgart 2013 – Frauenpower & wieder schlauer

Wer ab und an auf dieser Website bei den musikalischen Themen vorbeischaut, kennt vielleicht meine letztjährige Kritik an dieser Stuttgarter Veranstaltung, aus kommerziellen Erwägungen heraus viel „open“ und wenig „jazz“ zu bieten. Allen sei gesagt: Ich habe meinen mir angedichteten Job bei der Jazzpolizei (bei der ich – Ehrenwort – nie im Sold stand) inzwischen vorsorglich gekündigt. Jazzopen steht für mich (nach 20 Jahren seiner tollen Existenz) nur noch als Label für musikalische Qualität. Beim Michelin-Restaurantführer mäkelt schließlich auch niemand daran herum, dass  eine aus einem Autoreifen produzierenden Unternehmen  gewachsene Einheit heuer Hotel- und Restaurantqualitätsstandards festlegt. Und Quali hat’s in den letzten 20 Jahren (mit einem für mich allerdings deutlichen Bias für die ersten zehn Jahre) reichlich gegeben.

Also geschenkt, ob es Jazz oder nicht. Bleiben die Michelin-Fragen. 1. Ist es einen Stopp wert (ein Stern)? 2. Ist es einen Umweg wert (2 Sterne)? 3. Ist es eine Reise wert (3 Sterne?)

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Jazzopen Stuttgart 2012 – Konzertkultur braucht dringend einen Rettungsschirm

Über die allsommerlich in Stuttgart stattfindenden JazzOpen-Konzerte – zumindest, wie sie sich in den letzten Jahren programmatisch und atmosphärisch gaben – habe ich schon einigen Spott ausgeschüttet. So auch hier auf zell-on-air. Gestern (11.07.2012)  waren wir auf dem siebten Konzert des diesjährigen Festivals. Das Fazit: musikalisch traumhaft schön, die Location (Open air vor dem Mercedes-Benz-Museum) erstklassig, das Wetter trotz bedrohlich heraufziehender Gewitterwolken kreuzbrav. Doch das ganze Drumherum alptraumhaft. Der Untergang zwar nicht des gesamten Abendlands, aber zumindest der Konzertkultur steht vermutlich unmittelbar bevor. Aber der Reihe nach.

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Jazzopen Stuttgart 2011: Keimt da etwa Hoffnung?

Jazzopen Stuttgart 2011: Keimt da etwa Hoffnung?

Ein Treibhaus für die jungen Schösslinge aus der musikalischen Pflanzenfamilie der Jazzicaceae war das Stuttgarter Festival  noch nie. Doch was da in den letzten drei, vier vergangenen Jahren dem Publikum so musikalisch offeriert wurde, das konnte man nur in den Häcksler schieben oder es war von vornherein so mickrig, dass man es gleich in die Tonne trat. Und dann noch diese Top-Locations!

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