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Let the Oldtimers roll

Let the Oldtimers roll

Das hat nicht nur Spaß gemacht. Das war eine entspannte, coole Riesengaudi: Der Oldtimertag zur Nagolder Landesgartenschau.Knutschkugel (BMW Isetta), Schneewittchensarg (Messerschmitt Kabinenroller), ja sogar mein in den Himmel automobiler Nostalgie katapultiertes Gogomobil Sport Coupé waren da. Die Badewanne von Taunus, Fiats Meisterwerke (die Cinquecentos) sowie die allerfeinsten Roadster von Europas Edelschmieden. Ach ja, und dann noch der Samba-Bus. Zweifarblackiert, Weißwandreifen. Ehrensache.

Und gefahren/präsentiert haben diese Schätze  Afficionados, die sich neben Schraubenschlüssel und Shampoo auch auf Show verstehen. Eine tolle Performance.

Ihr wollt Bilder sehen? Hier sind sie:

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Highland Games im Nagoldtal: Keltenfest auf der Landesgartenschau

Highland Games im Nagoldtal: Keltenfest auf der Landesgartenschau

Achtung, Mikrolokalpatriotismus ist bei diesem Beitrag nicht auszuschliessen. Wegen der Solarmannen aus unserem Dorf, und weil wir in Mindersbach wohnen. Und weil wir gerne hier wohnen. Und weil Mindersbach ein schöner Ort zum Leben unter tollen Nachbarn ist. OK, die Mindersbacher Solarmannen sind dieses Jahr auf den Schwäbischen Highland Games auf dem Landesgartenschaugelände im Nagolder Parkgelände „Kleb“ (nur) siebte Sieger geworden. Gar nicht schlecht, nicht wahr. Viertelfinalniveau.

Das Dumme nur: einen schlechteren als den siebten Platz hätte man lediglich durch Disqualifikation erreichen können. 

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Unser Dorf hat einen Local Hero

Unser Dorf hat einen Local Hero

Hoffentlich kennt Ihr den Film „Local Hero“, bei dem Bilder, Schauspieler, Soundtrack, Regie und Plot eine so wundervolle Allianz bilden, dass man als Zuschauer nach zirka eineinhalb Stunden gar nicht anders kann, als ein wenig glücklicher zu sein. Das sei vorausgeschickt, wenn ich Euch sage: Unser Heimatdorf Mindersbach hat verdientermaßen jetzt auch einen „Local Hero“, der mit einer kleinen Zeremonie während des herbstlichen Mostfestes geehrt wurde. Die Linde am neugestalteten Dorfplatz trägt nunmehr – für alle sichtbar – seinen Namen: die Hans-Köhler-Linde. Eindrücke vom Fest findet Ihr weiter unten in der Galerie. Die Bilder 7, 9, 10 und 11 zeigen Horst Köhler, die Fotos drum herum sind einfach Schnappschüsse von dem  kleinen dörflichen Fest, bei dem sich die Einwohnerschaft auf ein Glas frisch gepressten Saft von Birnen und Äpfeln von den umliegenden Streuobstwiesen trifft, dessen Herstellung wiederum (Bilder 3 und 4) gerade die Kinder im Dorf dafür entschädigt, dass die Erwachsenen (etwa Bild 2) „wieder einmal nur“ eine eine Hocketse abhalten. Die begleitende Musik ist dem Charakter des kleinen Festes angemessen – keinenfalls ein aufgesetztes, pseudofolkloristisches Tschingdarassabum, sondern ebenso authentisch und ernsthaft wie Saft und Most aus der Presse oder der Steckling (Zwiebelkuchen) aus dem dörflichen Steinbackofen: vorgetragen vom Liederkranz Mindersbach (Bilder 5 – 8 und 12, 13).

Was macht nun Hans Köhler zum „Local Hero“?. Der Mann hat vor 16 Jahren ein 480-Seiten starkes Buch veröffentlicht: Die „Familien- und Hausgeschichte Mindersbach“.

Während jeder/jede Hanswurst heutzutage den Jauch-Illner-Beckmann-Lanz-Marathon durchläuft, um das eigene mehr oder wenige dünne Elaborat ein paar hunderttausendmal mehr abzusetzen, hat sich Hans Köhler jahrelang mit „seinem“ Thema“ auseinandergesetzt, Archive durchstöbert, Bibliotheken durchforstet, nicht zuletzt mit den Dorfbewohnern gesprochen, um in jahrelanger Kleinarbeit dieses Buch zu erstellen. Es war – das behaupte ich jetzt einmal – nie als „Bestseller“ konzipiert und es barg zudem in seiner spröden Sprache kein Nobelpreis-Potenzial. Hans Köhlers Buch widmet sich schlicht der über sieben Jahrhunderte andauernden Besiedlungsgeschichte des Dorfes und verfolgt diese geradezu buchhalterisch genau bis in die Gegenwart (der 1900er-Jahre). Wer so etwas publiziert, möchte etwas mitteilen, auch wenn es nicht von www- (also angeblich weltweitem) Interesse ist. Wer so etwas verlegt, sichert sich Druckkostenzuschüsse und hofft nicht einmal im Entferntesten darauf, dass dieses Produkt etwas abwirft.

Für meine Frau und mich hat dieses Buch (wir lebten zum Erscheinungsdatum schon elf Jare in Mindersbach) etwas „abgeworfen“. Nämlich zunächst als wichtige Quelle, um etwas mehr Erdung zu diesem Dorf zu bekommen und heute, nach mehr als 27 jähriger Zugehörigkeit zu Mindersbach, um in Zeiten der GPS-Ortung die Heimat-Koordinaten herauszulesen.

 

Kalender 2012: Bretonische Bilderflut – auch bei Ebbe

Kalender 2012: Bretonische Bilderflut – auch bei Ebbe

Den fotografisch festgehaltenen „Magischen Momenten“ unserer Australienreise galt der diesjährige Kalender für 2011. Diesen Frühsommer sorgte ein Besuch der wild-schönen (bildschönen) Granitküste der Bretagne für allerlei Motive, die wir zwischen Ebbe und Flut, zwischen peitschenden Regenschauern und strahlend-blauen Frühsommer-Intermezzos sowie zwischen klitzekleinen Details und atemberaubenden Panoramen vorfanden.

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Wutachschlucht: Groß ist relativ – aber absolut schön

Wutachschlucht: Groß ist relativ – aber absolut schön

Nordamerikaner haben den Grand Canyon, und – boy, oh boy – diese Millionen Jahre andauernde „Laubsägearbeit“ des Colorado River ist wirklich gigantisch. Unsere Nachbarn im Westen sind – es ist nunmal die Grande Nation – stolz auf ihren „Grand Canyon“, nämlich die Gorges du Verdon – immerhin Platz eins unter Europas Schluchten. Und der Stolz ist berechtigt. Oh, lalà, diese in das Karstgebirge gefräste, mehrere Hundert Meter tiefe, üppig bewaldete Rinne ist „très magnifique“. Beide Naturwunder durften wir schon aus der Nähe erleben und die Eindrücke davon haben sich  unauslöschlich in unsere Erinnerung eingegraben, wie die Flüsse in die Gesteinsmassive.

Doch „groß“ ist  relativ, und so verfügt auch Deutschland über einen größten Canyon – die Wutachschlucht im Südschwarzwald.

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