Esperanza Spalding

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Frühlingsgefühle – Spring Quartet

Frühlingsgefühle – Spring Quartet

Zuerst die Fakten: Gestern abend bin ich kurz nach der rushhour von Nagold (17:45) nach Backnang (19:10)  gefahren. Und von Musik beseelt wieder zurück (ab Backnang 22:45). Das Spring Quartet trat auf. In Backnang. Im Bürgerhaus,, genauer im Walter-Baumgärtner-Saal. Dieser Saal fasst zirka 800 zahlende Zuschauer, wenn er denn ausverkauft ist. Er war es an diesem Abend, zumindest fast. Das Wichtigste vorweg: Es war ein wunderbares Konzerterlebnis.

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Jazzopen Stuttgart 2012 – Konzertkultur braucht dringend einen Rettungsschirm

Über die allsommerlich in Stuttgart stattfindenden JazzOpen-Konzerte – zumindest, wie sie sich in den letzten Jahren programmatisch und atmosphärisch gaben – habe ich schon einigen Spott ausgeschüttet. So auch hier auf zell-on-air. Gestern (11.07.2012)  waren wir auf dem siebten Konzert des diesjährigen Festivals. Das Fazit: musikalisch traumhaft schön, die Location (Open air vor dem Mercedes-Benz-Museum) erstklassig, das Wetter trotz bedrohlich heraufziehender Gewitterwolken kreuzbrav. Doch das ganze Drumherum alptraumhaft. Der Untergang zwar nicht des gesamten Abendlands, aber zumindest der Konzertkultur steht vermutlich unmittelbar bevor. Aber der Reihe nach.

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Esperanza bedeutet Hoffnung

Meine momentane Lieblingszeitschrift in Sachen Musik für offene Ohren & aufgeschlossene Hörzentren im primären Cortex „Jazzthing“ widmete Esperanza Spalding im letzten Herbst (No. 85) das Cover. Und ich beschimpfe jetzt alle als „unverbesserliche Chauvis“, die da sagen: „Klar, hätt ich mit dem lecker Mädsche auch gemacht, wo noch in der vorhergehenden Ausgabe ein leicht froschgesichtig fotografierter Herbie (Hanckock) das Heft verkaufen musste.“ Bullshit, wer so denkt. Ohren auf und Augen zu.

Denn, Fazit: Mein lieber Herr Gesangverein, das hat – wie man in der DDR zu sagen pflegte, Weltniveau (mit E.S. als Sängerin und Bassistin).

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