Neues von der Mindersbacher Bankenrettung

Neues von der Mindersbacher Bankenrettung

Liebe Bankenretterinnen und Bankenretter,

während Die FAZ in ihrer heutigen Onlineausgabe ein dem Fest geradezu unangemessenes „Oh Du ganz und gar nicht Fröhliche!“ anstimmt, wo sie das Thema der europäischen Bankenrettung aus Sicht der deutschen Steuerzahler anstimmt (von Kosten im Bereich von 50 Milliarden ist da die Rede) dürfen wir für die Mindersbacher Bankenrettungsaktion weihnachtlich angemessenere Töne der Freude und Zuversicht anschlagen. Die Zwischenbilanz lautet: Etwas über 600 Euro an Erlösen hat der Verkauf an Kalendern, Grußkarten, Mousepads und Magneten bislang eingespielt und es ist ja noch nicht aller Tage Abend. Nachbestellungen weiterhin möglich.

Bleibt meiner Frau und mir also nur, Ihnen allen ein schönes Fest zu wünschen. Wir hoffen für alle Kalenderkäufer, dass sich 2016 für sie zu einem guten, gesunden und erfüllten Jahr entwickelt. Allen Kartenkäufern wünschen wir, dass Ihre versandte Post  reichhaltige und schöne Antworten hervorruft. Allen Mousepad-Käufern rufen wir zu: Keine Systemabstürze und keine Patchday-Orgien in 2016! Den (aus unserer Sicht viel zu wenigen) Käufern von Magneten empfehlen wir, Gehaltserhöhungen statt Rechnungen und Postkarten von lieben Freunden anstelle von Knöllchen damit zu fixieren. Und schon sorgt der Gang zum Kühlschank am Morgen für einen gelungenen Start in den Tag.

Unsere Kastanie am Dorfeingang darf jedenfalls hoffnungsfroh dem neuen Jahr ins Auge schauen. Und falls in Europa nochmals eine Bank zur Rettung ansteht, sollte der europäische Rat ernsthaft prüfen, ob diese Aufgabe nicht bei Mindersbacher Bürgern in besseren Händen läge.

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