Hallo im Medienzoo – Erste Erfahrungen mit dem eBook

Hallo im Medienzoo – Erste Erfahrungen mit dem eBook

Braucht die Welt eBooks nebst den dazu erforderlichen Lesegeräten (Reader genannt)?

Ich gebe zu, dass ich hin und wieder selbst mit derartigen Fragen versuche, meine längst nicht heile aber doch zumindest halbwegs funktionierende Alltagswelt vor technologischen Neuerungen zu schützen. Wenigstens ist mir dabei klar, dass das eingangs genutze Fragekonzept bestenfalls die heuristische Qualität eines nassen Lappens aufweist.

Und manchmal muss ich im Nachhinein erkennen, dass es schön dämlich von mir war, mich mit einer Sache nicht schon früher beschäftigt zu haben. Beim eBook ist es mir so ergangen. Ich sehe darin heute eine klare Bereicherung meiner Möglichkeiten, Medien zu nutzen. Das gilt für mich als Konsumenten, also Bücherleser wie auch für meine berufliche Rolle als Autor. eBooks, so mein erstes Urteil, nachdem ich zirka 20 solcher Exemplare nähers kennengelernt habe, sind eine tolle Sache und eBook-Reader sind weitaus mehr als nur ein neuer Taschenspielertrick, um uns Konsumenten Geld für ein weiteres Elektronik-Gadget abzuluchsen.

Hard- & Software

Ich habe mich für den Reader von amazon entschieden, also das Kindle – nicht, weil ich davon überzeugt bin, dass dies das beste Gerät am Markt ist, sondern weil das Angebot an Büchern und Zeitungen/Zeitschriften, also der Kindle-Shop mir von allen Alternativen am reichhaltigsten und attraktivsten erschien. Zweiter Grund: Für Autoren ist das von amazon betriebene Modell, sozusagen auf eigene Faust eBücher im Kindle-kompatiblen mobi-Format einer riesigen Klientel anzubieten, aus meiner Sicht besonders interessant. Dazu später mehr. Der dritte Grund bestand für mich darin, dass ich das neue Medium eBook beschnuppernd kennenlernen konnte, ohne gleich neue Hardware zu ordern. Nicht alle, aber die meisten der Produkte im Kindle-Shop lassen sich nämlich dank kostenloser Lese-Progrämmchen auf Linux-, Windows- Mac-Rechnern und Smartphones, Tablets und Gottweißwas noch goutieren. Ich kann daher nur jedem empfehlen, der sich dem eBook probehalber nähern möchte, sich die entsprechende Applikation herunterzuladen. Selbst für ein erstes eBook als mediales Versuchskaninchen muss man keinen Euro in die Hand nehmen. Im Kindleshop ebenso wie auf den Webpages etwa dem (freien) Internationalen Project Gutenberg (http://www.gutenberg.org/) oder seinem deutschen (werbefinanzierten) Ableger Gutenberg-DE (http://www.projekt.gutenberg.de/) gibt es elektronischen Lesestoff gratis. Selbst in amazons Kindle-Shop kann man eine Reihe von Werken für 0,00 Euro erwerben. Ich habe etwa meine eLeser-Premiere mit Arthur Schopenhauers Aphorismen unternommen.

Das Leseerlebnis – Teil 1

Wie’s sich am Computerbildschirm so liest, brauche ich niemandem zu beschreiben. Das Lesen mit dem Kindle-Reader ziehe ich persönlich dem Lesen längerer Texte am Bildschirm vor. Das liegt an der anderen Darstellungs-Technik: Das Kindle-Gerät ebenso wie eine Reihe weiterer Reader hat keinen typischen Bildschirm mit Hintergrundbeleuchtung, sondern arbeitet mit elektronischer „Druckfarbe“, eInk im Fachjargon. Erspart mir die technischen Details. Was mir wichtig ist: Im Ergebnis nähert sich das Leseerlebnis sehr stark dem einer veritablen Buchseite. Die Vorteile: Meine Augen empfinden vor allem das längere Lesen am Kindle als weniger anstrengend wie dasjenige am Bildschirm, ich kann mein eBook im Liegen, im Stehen, Gehen oder sogar im Zimmer umherspazierend lesen. Ich kann mir im Unterschied zum gedruckten Buch die Schriftgröße und Zeilenbreite sowie Zeilenabstände selbst einstellen – eben all die persönlich bevorzugten Darstellungsoptionen wählen wie ich dies beim Lesen am Computerbildschirm längst schätzen gelernt habe. Mein Fazit in dieser Kategorie lautet daher: Vor allem Reader mit eInk-Display verbinden die Vorzüge des Lesens einer Buchseite mit der Flexibilität der Screen-Darstellung. Die Tatsache, dass diese Darstellungstechnik extrem stromsparend ist, führt nebenbei bemerkt dazu, dass ein eBook-Reader mit eInk-Darstellung angeblich zwei Monate lang genügend Saft zum Lesen im Akku bunkert – für mich ein klares Plus dieser Technologie gegenüber dem Lesen als Stromfressern wie Tablets oder Smartphones. Unter der Headline „Lesen für Fortgeschrittene“ hat mein geschätzter Kollege Michael Simm in seinem Blog ( http://blog.michaelsimm.de/2011/11/29/kindle-co-lesen-fur-fortgeschrittene/) kürzlich seine Erfahrungen mit dem Kindle beschrieben. Pragmatisch wie Michael nun mal gestrickt ist, enthält sein Beitrag sehr wertvolle praktische Tipps und er ist in vielerlei Hinsicht komplementär zu diesem Text.

Das Leseerlebnis – Teil 2

eBook-Readern mit eInk-Display ist die farbige Welt noch verschlossen. Doch die Vorteile dieses Displaytyps sind das gestochen scharfe Schriftbild, ein auf Dauer ermüdungsärmeres Lesen als am Computerbildschirm und der minimale Stromverbrauch.

Sehr gut hat mir auch die Möglichkeit gefallen, Textstellen im eBook zu markieren und/oder zu kommentieren (aus diesem Grund habe ich mich für die Kindle-Version mit Tastatur entschieden). Klar das kann man per Kugelschreiber, Markerstift, Eselsohr & Post-it auch in der guten alten Bücherwelt. Doch wenn erst einmal jede dritte Seite eines 240-Seiten-Buchs entsprechend „ornamentiert“ ist, brauche ich erheblich länger, um eben eine ganz bestimmte Stelle im Buch anzusteuern und das gesuchte Zitat parat zu haben. Das Scrollen durch die Anmerkungsliste ist da erheblich schneller. Ganz famos finde ich die Möglichkeit, ein mir unbekanntes Wort zu markieren und dessen Bedeutung sozusagen auf Knopfdruck geliefert zu bekommen. Im Kindle-Reader erledigen dies drei  kostenlos ladbare Wörterbücher, und zwar der Duden Deutsches Universalwörterbuch sowie das New Oxford American Dictionary und das Oxford Dictionary of English.

Die beiden englischsprachigen Helferlein sind mir als Teutonen besonders lieb, da gerade das englischsprachige eBook-Angebot attraktiv und vor allem umfangreich ist. Bislang musste ich mich also mühsam vom Sofa erheben, das kiloschwere Langenscheidt-„Handwörterbuch“ aus dem Regal wuchten, die richtige Seite in dem 1800 Seiten starken Opus aufschlagen, bevor’s mit der eigentlichen Lektüre weitergehen konnte.

 

Der kleine Reader für Zwischendurch

Richtig entzückt bin ich von der Möglichkeit den Reader zu nutzen, um Fundstellen, auf die ich im Laufe einer Internet-Recherche zu einer bestimmten Thematik gestoßen bin, die ich aber aufgrund der Textmenge erst später durcharbeiten möchte, auf dem eBook-Reader zwischenzulagern. So kann ich die Recherche zügig fortsetzen und später die „Content-Ausbeute“ in aller Ruhe am Kindle durchschauen. Dafür gibt es eine Reihe von kostenlosen Programmen (sogenannten Bookmarklets), die diesen tollen Service mit nur einem Knopfdruck für mich erledigen.

Mein Favorit in dieser Hinsicht ist SendtoReader (http://www.sendtoreader.com) , der bei mir auf der Lesezeichen-Symbolleiste prangt. Stoße ich nun auf einen interessanten Text auf einer Website, klicke ich den SendtoReader-Button und schon ist die Seite markiert und wird postwendend an meinen Kindle-Account ausgeliefert. Mit dem nächsten Sync zwischen Account und Reader erscheint der Text der Website als neuer Inhalt ganz oben in der Inhaltsseite. Selbst dieser Transfer ist kostenlos, sofern ihr in dem SendtoReader-Service die „free-Variante“ eurer Kindle-E-Mail-Adresse eingestellt habt. Sehr gut sind die Möglichkeiten und die Vorgehensweise in einem Beitrag auf Peruns Weblog (http://www.perun.net/2011/05/30/an-kindle-schicken-wordpress-browser/) beschrieben.

Wo ich mit dem Kindle ganz schön fremdle

Wo Licht ist, da fallen Schatten. Etwa beim Zurückblättern. Wie hieß nochmal das Gedächtnisschaf in dem woll-lustigen Thriller von Leonie Swann? Machmal muss ich einfach ein paar Seiten zurückblättern, um nochmals ein Detail nachzuschauen, das mir entfallen ist. Hier finde ich mich im gedruckten Buch schneller zurecht als auf dem Kindle – zumindest im Moment.

Wichtiger als dieses kleine technische Manko erscheint mir strukturelles. Natürlich wollen sich Verlage, Autoren und Händler gegen Produktpiraterie und vor Mediennutzern schützen, die glauben, dass man im Internet wirklich alles für umme abgreifen können muss und darf. Aus diesem Grund haben findige Programmierer Schutzwälle errichtet, die meist unter dem etwas farblosen Fachterminus Digitale Rechteverwaltung oder Digital Rights Management – kurz DRM – firmieren. Das ist im Kindle-Shop ebenso wie bei Konkurrenz, die ihre Produkte im ePub-Format anbietet. Will sagen: Sehr viele – um nicht zu sagen die allermeisten – kommerziell angebotenen Bücher sind dank DRM kopiergeschützt, können also nicht lustig vervielfältigt und an Freund und Feind, Sack und Pack weitergegeben oder – noch krimineller – auf eigene Rechnung vertickert werden. Da ich selbst als Autor arbeite und sowohl die professionell betriebene Erosion des Urheberrechts wie die Erosion des Unrechtsempfindens bei der Missachtung desselben sozusagen am eigenen Leib spüre, habe ich für dieses Schutzbedürfnis der Rechteinhaber eine ganz unmodern anmutende Sympathie. Allerdings ist auch in diesem Fall der Weg zur Hölle mit guten und heeren Absichten gepflastert. Im Fall von DRM geht mir dabei vor alleim eine Sache ganz fürchterlich auf den Zeiger: Der technische Lösungsweg hat als Nebenwirkung den Effekt, dass ich mit meiner DRM-geschützen E-Book-Datei bei der Wahl der Hardware auf Gedeih und Verderb  „meinem“ Content-Lieferanten ausgeliefert bin. Vornehm nennt sich dies Nutzungskontrolle. Doch was ist etwa mit all meinen schönen eBooks, falls sich amazon entscheiden sollte, in die Insolvenz zu gehen? Was passiert dann mit meinem Kindle-Account? Was ist, wenn in ein, zwei Jahren ein Konkurrent einen Reader anbietet, der viel leichter, leistungsfähiger, praktischer, sexier oder sonstirgendwie besser ist, aber natürlich nicht das proprietäre Kindle-Dateiformat ausgeben kann? Darf ich dann meine gesamte eBook-Bibliothek erneut kaufen?

Urheber haben Rechte – Konsumenten sollten sie auch haben

Konvertierungsprogramme für eBooks gibt es natürlich schon längst – das in diesem Zusammenhang meistgenannte ist calibre – ein mächtiges, wirklich tolles Tool, das weit mehr Kunststückchen fertigbringt, als eBook-Dateien von einem ins andere Format zu konvertieren. Allein, es erledigt diesen Job  „serienmäßig“ nur, sofern die Datei nicht unter der DRM-Fuchtel steht. Selbstredend ist das Netz voll von netten kleinen Plugins für calibre, die sich nicht zu schade dafür sind, die Software derart „aufzubohren“, dass sie fortan auch DRM-geschütze eBook-Dateien  konvertiert. Aber dieses Vorgehen ist illegal, weil eine Urheberrechtsverletzung.

Das gegenwärtige DRM-Knebelungskonzept kann meiner Meinung nach nicht die Lösung sein, um Raubkopierer auszubremsen, denn es bremst auch uns Konsumenten auf ganz üble Art aus. Ich möchte als bezahlender Kunde meine Videofilme, meine Musik, meine eBooks und alle anderen digitalen Medien, die ich legal erworben habe, nutzen können, egal ob ich heute Gerät A und morgen Gerät B dafür einsetze. Belange des Urheberrechts dürfen mich also nicht zum technologischen Junkie meines Medien-Dealers machen dürfen – so wie es derzeit aus meiner Sicht der Fall ist. Nicht etwa, weil es technich nun mal „leider“ nicht anders geht, sondern weil – das ist meine böse Interpretation zu dieser Sache – die Medienkonzerne ihre Klientel an sich ketten möchten. Wer mit diesem Umstand gar nicht klar kommen kann, muss also derzeit auf eBooks verzichten – zumindest auf alle, die DRM-geschützt sind.

E-Books – der schnelle und direkte Weg des  Autors zum Leser

Das Erstellen eines E-Books ist – verglichen mit der Produktion eines gedruckten Buchs ein Kinderspiel. Vor allem aber bedarf es keiner teuren Produktionstechnik. Mir zum Beispiel reichte es aus, für 45 USD eine Programmlizenz zu erwerben, die aus meinem Manu ein komplettes eBook im ePub- mobi- oder pdf-Format erstellt. Besser noch: Als eBook-Autor brauche ich keinen Vertrieb, der mein gedrucktes Produkt an den Leser bringt. Im Klartext heißt das: Ich brauche nicht unbedingt einen Verlag, sondern kann das Projekt als „mein alleiniges Ding“ durchziehen. Ich möchte hier nicht auf die Fallstricke eingehen, in denen sich Autoren bei dieser Do-it-Yourself-Methode zweifelsohne verheddern können. Mir geht es um einen anderen Punkt: Ich als Autor kann mein Produkt selbst produzieren, promoten und vertreiben. Ich brauche auch keine Garage mehr, in der ich die teuer bezahlten, eingeschweißten Druckexemplare lagere und – sobald ein Kaufinteressent sich meldet – höchstpersönlich verpacke und zur Post bringe. Stattdessen suche ich mir einen passenden eBook-Shop aus, der mein Buch ins Programm aufnimmt, lade die Datei hoch und das gute Stück steht kurze Zeit später im virtuellen Regal. Bei amazon wickelt der Autor dies über deren Veröffentlichungs-Plattform Kindle Direct Publishing (KDP) ab. Wer hierzu mehr wissen möchte: Einen informativen Zugang zu dieser Thematik bot mir das (wie könnte es jetzt anders sein) eBook von Wilhelm Ruprecht Frieling „Wie veröffentliche ich ein E-Book auf amazon.de“.

Interessant erscheint mir auch die Möglichkeit, mit dem eBook ein etwas anderes Verkaufskonzept zu verfolgen. Die Tatsache, dass ein relativ hoher Anteil des Verkaufspreises an den Autor geht – in fast jedem Fall dürfte er deutlich über den Sätzen liegen, die Verlage ihren Autoren einräumen – in Verbindung mit dem Vorteil, dass die „Herstellung“ des eBook-Produkts gegenüber dem Buchdruck und Buchtransport/Versand deutlich kostengünstiger ist, eröffnet dem Autor die Chance, durchaus auch im Niedrigstpreis-Segment ein Auskommen mit seinem Werk zu finden – Preise von zwei bis fünf Euro für ein eBook generieren unter Umständen dem Autor eben so hohe Erlöse wie sein Anteil an einer dreimal so teuren Taschenbuchausgabe, senken beim Konsumenten aber die Kaufschwelle beträchtlich: 0,99 Euro für ein Sachbuch wie das oben erwähnte von Herrn Frieling – also mir zumindest ist der Kauf viel leichter gefallen, als wenn ich 6,80 Euro für ein Paperback hätte berappen müssen.

eBook – und was kommt morgen?

Man braucht nicht übermäßig viel Phantasie, um sich auszumalen, wohin die Reise mit eBooks noch so gehen wird: Kinder-Bilderbücher mit animierten Zeichnungen, Sachbücher und Ratgeber mit erklärenden Videos oder Tutorials, ein eBook über die Stones mit Musik von den rollenden Steinen (mein Kindle hat einen Kopfhöreranschluss, ich kann ihn also auch für Hörbücher oder als simplen mp3-Player einsetzen), Reisereportagen über New York, den Hindukusch oder den brasilianischen Regenwald mit eingebundenen Sounds und Tondokumenten. Der Multimedialität sind da kaum Grenzen gesetzt und erste Vertreter dieser multimedial „angereicherten“ eBooks sind ja bereits auf dem Markt.

Ich habe jedenfalls staunend wie ein kleines Kind bei diesen ersten eBook-Erfahrungen gelernt, was für eine spannende Welt sich dahinter auftut. Mein Fazit also: Nein, die Welt braucht keine eBooks. Aber sie wird dadurch interessanter.

 

 

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2 Kommentare

  • Chris - Dienstag, 20. Dezember 2011

    Sehr schön und ausfügrlich geschrieben, nur bei den Tantiemen muss ich Sie korrigieren: Aktuell zahlen Verlage ihren Autoren die gleichen Tantiemen für eBooks wie für Printbücher. Beim sogenannten „Self-publishing“, wie es Amazon z.B. anbietet, sieht die Sache etwas anders aus, kann aber noch keinesfalls als Regel bezeichnet werden. Allerdings werden die Forderungen laut, aus nachvollziehbaren Gründen, die Tantiemen der Autoren bei eBooks zu erhöhen.

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    • raz - Dienstag, 20. Dezember 2011

      Sie haben absolut Recht, mein Vergleich „Honorarhöhe gedrucktes Buch : eBook“ geht zumindest zur Zeit noch unentschieden aus, sofern der Autor beide Medien über einen Verlag publizieren lässt. Mir ging es um die interessante Möglichkeit des Autors, dank solcher „Self-Publishing-Plattformen“ gänzlich auf einen Verlag zu verzichten, aber dennoch auf attraktiven Vermarktungsplattformen mit seinem Produkt präsent zu sein und on top of it Anteile vom Endverkaufspreis als Honorar zu erhalten, von denen Verlagsautoren nur träumen können. amazons Self-Publishing-Plattform KDP bietet hier ja zwei Beteiligungsvarianten (35 oder 70 Prozent vom Verkaufspreis) für den Autor, was jedoch auch noch nicht die ganze Wahrheit ist, denn je nach Dateiumfang des eBooks werden von diesen Sätzen noch einmal durchaus ins Gewicht fallende Gebühren abgezogen. Dennoch: Selbst wenn’s am Ende auf 50:50 für den „im Selbstverlag“ agierenden Autor herausläuft ist das ein lukrativer Ansatz aus meiner Sicht.

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