Kalender 2011: Magische Momente

Kalender 2011: Magische Momente

Bilder und Träume für ein ganzes Jahr

Digitalfotos landen doch sowieso in den unergründlichen Tiefen der Festplatte – Angucken tut sie eh niemand. So lautet ein gängiger Kritikpunkt an der Digitalfotografie. Mal abgesehen davon, dass mit Negativstreifen und Stapeln voller Abzüge zugemüllte Schuhkartons auf dem Dachboden auch nicht gerade der schnellen Betrachtung zugänglich sind, ist an der Kritik schon etwas dran. Auch wir kennen eine Reihe von Zeitgenossinnen und Zeitgenossen (Oh, Gott, wer wird sich jetzt angesprochen fühlen?) die bei allerlei Gelegenheiten munter ihre Digiknipse betätigen, von denen wir aber noch nicht ein einziges Bild gesehen haben.

Dabei empfinden wir die Tatsache, dass Bilddaten so einfach wie nie zuvor in der Menschheitsgeschichte für die unterschiedlichsten Zwecke benutzt, in fast beliebigen Hard- und Softwareumgebungen sichtbar gemacht und an alle gewünschten Adressaten weitergegeben werden können als einen der entscheidenden Vorzüge digitaler Fotografie. Vielleicht trägt diese Situation zu einem ähnlichen Paradox bei wie jenes mit dem Kochen: Je mehr Kochsendungen es im Fernsehen gibt, je mehr Tipps & Tricks der Kochlöffelvirtuosen vor laufender Kamera jedem Küchennovizen haarklein vorgemacht werden, desto mehr Mikrowellenöfen zerballern am Abend elektromagnetisch die Tiefkühlpizza, damit Formfleisch und Analogkäse halbwegs heiß & genießbar den Weg in den Magen finden.

Doch genug der kulturhysterischen Betrachtung.

Seit ein paar Jahren nutzen wir unser Bildmaterial auch dazu, um uns  mit einem Do-it-Yourself-Kalender optische Startrampen zu basteln, mit deren Hilfe wir uns an besonders schöne Momente erinnern oder zu besonders schönen Szenerien „beamen“ können. Die dafür praktischste Form ist der Kalender. Es lag nahe, dass dieses Jahr unsere „Traumreise“ nach Australien den Motivpool abgeben würde. Gesagt getan. Hier ist unser Kalender 2011 als kleine Fotogalerie.

So, und jetzt kommt der Werbeblock: Wir lassen diesen Kalender bei pixopolis fertigen. Die machen einen Primajob und drucken auf gestrichen-mattem 240-Gramm-Buchdruckpapier ziemlich genau im Din A3-Format. Dieses Material hat im Unterschied zu Kalendern auf glänzendem Fotopapier den Vorteil, dass sich die Kalenderblätter nicht an den unteren beiden Außenseiten im Lauf der Zeit hochwölben wie meine Fußnägel, wenn ich wieder einmal ein Statement unseres Außenministers Westerwelle vernehmen muss. Die Spiralbindung und der Aufhänger sind aus solidem Metall. Will sagen: Da hat man seine richtige Freud dran.

So, und jetzt eine Ankündigung für 2012: Es könnte gut sein, dass wir uns für das kommende Jahr wieder so einen Kalender ausdenken. Falls ja, werden wir dies auf der Website kundtun und fragen, ob jemand daran Interesse hat. Der Preis bei Pixopolis ist wie bei allen anderen abhängig von der Auflage und liegt auch ungefähr auf vergleichbarem Preisniveau (bei 20 Euro fürs Unikat fängt’s an). Wenn wir die Stückzahl abschätzen können, nennen wir Euch selbstredend konkrete Preise. Und ebenso selbstredend auf Selbstkostenbasis.

Ach, und noch etwas: Der gedruckte Kalender hat natürlich nicht wie die hier gezeigten PDFs den hässlichen weißen Rand mit  Beschriftung. Die feine äußere Haarlinie in Schwarz markiert den Kalenderrand.

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