Land unter: Queensland im Januar 2011

Schon vor Weihnachten kündigte sich das pazifische Wetterphänomen „La Niña“ und damit die Heftigkeit der Monsunregenfälle im Ozeanischen Raum von Asien bis weit in den Nordosten Australiens an. Was dann kam, bedeutete für viele Australier die schlimmste Überflutung seit 1974. Eine Reihe von Todesfällen sind zu beklagen und Schäden in Milliardenhöhe, auf denen die Geschädigten sehr häufig selbst sitzen bleiben werden. Offenbar ist es in vielen Gegenden Queensland gar nicht möglich, eine Police für eine Elementarschadenversicherung zu bekommen – die Versicherer haben offenbar sorgfältig arbeitende Klimatologen auf ihren Gehaltslisten.

Ihr versteht sicher, dass  uns – es waren noch nicht einmal sechs Monate seit unserer Australienreise vergangen – die Nachrichten und die Bilder von den großflächigen Überflutungen besonders nahe gingen. Wir sind sicher, dass bei all den enormen Anstrengungen, die dort vielen Menschenin den nächsten Jahre bevorstehen, ein typisch australischer Charakterzug weiterhelfen wird, nämlich ihre unglaubliche Hilfsbereitschaft. Und wenn es stimmt, was in SPIEGELonline über die Prognose des Weltmeteorologischen Organisation (WMO) für das Frühjahr 2011 zu lesen ist, dann haben Südamerika und Ozeanien noch so einiges vor sich.

Hier zwei Videos von dem Fernsehsender Russia Times, die einem eine Vorstellung vom Ausmaß der Überflutungen geben:


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